Die Singakademie Frankfurt (Oder)
gehört seit mittlerweile fast zweihundert Jahren zu den herausragenden künstlerischen Vereinigungen der Stadt Frankfurt (Oder). Die 1815 als „Singegesellschaft in Frankfurt a. d. Oder" gegründete Chorvereinigung wurde 1870 in „Singakademie" umbenannt. Die künstlerische Tätigkeit dieses Chores währte bis zum Februar 1945. Von Mai 1945 bis 1974 lebte die Tradition der Singakademie im Volkschor Frankfurt (Oder) weiter.
1975 wurde der Volkschor aufgelöst und seine Mitglieder in die neu belebte Singakademie Frankfurt (Oder) aufgenommen, die Chorarbeit weitergeführt, bald ergänzt um Kinder-, Knaben- und Spatzenchor. Außerdem entwickelten sich im Laufe der vergangenen Jahre mit dem Kammerchor und dem Vokalquartett der Singakademie zwei weitere Spezialensembles.
Im Stadtarchiv Frankfurt(Oder) findet man in den Berichten mehrerer Autoren Hinweise zu den Blütezeiten
und den damit verbunden Chorleitern der Singakademie.
Erwähnt seien hier nur:
| 1815 - 1833 | Dr. Eduard Petersen war einer der wichtigsten Gründer der Singakademie auf anraten von C.Fr. Zelters, |
| 1837 - 1870 | unter Julius Melcher war die erste Blütezeit, |
| 1870 - 1898 | unter Herrn Wrede war die zweite Blütezeit, |
| 1975 - 1977 | begann Herr Heinrich Moser nach der Auflösung 1933, den Kriegswirren und den Aufbaujahren der DDR die "Singakademie Frankfurt" wieder zu beleben, |
| 1979 - 1986 | Martin Winkler profilierte die Singakademie weiter zur anerkannten Kulturinstitution in Frankfurt (Oder), es entstanden der Knabenchor unter der Leitung von Dr. Jürgen Hintze und 1981 der Spatzenchor sowie der Jugendchor unter Leitung von Stefan Schoerner, |
| 1986 bis heute | dritte Blütezeit unter Rudolf Tiersch (siehe Chöre) |